ONEKOTAN- The Lost Island

geschrieben am23.10.2015

Vor kurzem war das Team in Salzburg bei der ONEKOTAN- The Lost Island Premiere im Salzburger Oval. Der Trailer war vielversprechend und wir waren sehr gespannt auf den von Mischfabrik und M-Line produzierten Film (Red Bull Media House als Co-Producer). Das OVAL Kino im Europark war komplett ausverkauft so dass am selben Abend eine weitere Vorstellung angeboten worden ist. Der Dokumentarfilm zeigt die Reise von Freeskiier Matthias Mayr, Matthias Haunholder und Phil Meier auf die Vulkaninseln Onekotan in Russland. Wieso gerade dorthin? Die Insel aus vulkanischen Ursprungs hat eine besondere Geländeform die sich gut zum skifahren eignet, dachten sich die Jungs. Dass es sich dabei um eine ganz besondere Herausforderung handelt, wird im Dokumentarfilm ziemlich deutlich. Die erste Herausforderung die sie sich stellen mussten war das besorgen eines Schiffes zur 500 Kilometer weit entfernten Onekotan Insel. Aufgrund der stürmischen See am Weg dorthin, lehnten die meisten Schiffsfahrer ab. Schlussendlich fanden die drei jedoch ein 46 Meter langes Frachtschiff welches sie zur Insel brachte. Kurz vor der Insel ging es mit einem Beiboot an Land was bei dem heftigen Wellengang auch keine einfache Aufgabe war. An Land bauten sich die Jungs ihr Basecamp auf und verbrachten dort die erste Nacht. Am nächsten Morgen dann die Überraschung: ein Höllensturm mit 100 bis 150 km/h Wind. So mussten sie ihr Camp verlegen und an einem anderen ruhigeren Ort, aufbauen. Nach der ersten Expedition beschlossen sie ihr Camp ein weiteres Mal zu verlegen, weiter im Landesinneren. Als der Tag endlich gekommen war den Vulkan in Angriff zu nehmen, wartete die nächste Überraschung. Das Eis des Außenrings um den Vulkan war, anders als die Russen erzählt haben, nicht gefroren. Mit Müh und Not schafften es die Jungs auf dichten Eisschollen den See zu überqueren. Anspannung pur! Danach wurde die Truppe jedoch endlich erlöst! Der lang ersehnte Aufstieg zum Vulkan und die Abfahrt. Sie waren somit die ersten Menschen die dort je Ski gefahren sind. Zurück im Basecamp freuten sich alle die Insel so schnell wie möglich wieder verlassen zu können. Das Wetter machte jedoch abermals einen Strich durch die Rechnung! Noch schlimmer- das Frachtschiff lies die Crew zurück auf der Insel! Entsetzt und verängstigt waren zu dem Zeitpunkt natürlich alle, insbesondere weil die Essensvorräte bereits aufgebraucht waren. Nach langem hin und her schafften es die Jungs dank Roland Behler, einen Helikopter zu besorgen der ihnen zur Rettung kam. Was soll man sagen, an Spannung und Action hat es in diesem Film definitiv nicht gefehlt. Vor allem die Filmaufnahmen und die Naturgewalt dieser Insel hat uns besonders beeindruckt. Prädikat: absolut sehenswert! 

 

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